Ausbildung zum Bäckereifachverkäufer/in

Mit der dreijährigen Ausbildung zur Bäckereifachverkäufer/in wird dabei ein solider fachlicher Grundstein, den es auszubauen gilt, für eine erfolgreichen Kariere im Bäckerhandwerk gelegt. Dem Verkaufsteam einer Bäckerei kommt eine immer wichtigere Rolle für den Erfolg eines handwerklichen Bäckereiunternehmens zu. Als Gesicht des Unternehmens bestimmt der Verkauf das Erscheinungsbild der Bäckerei wesentlich mit. Kompetente Beratung und freundliches Auftreten wird für die anspruchsvollen Kunden immer wichtiger. Fragen der Kunden zu Inhaltsstoffen, Herstellungsweisen und zur gesunden Ernährung gehören zum Alltag. Führungsqualitäten, betriebswirtschaftliches und unternehmerisches Verständnis sind hier gefragt.

Auswahl an BackwarenEine qualifizierte Aus- und Weiterbildung ist deshalb das A und O des erfolgreichen Bäckers und der erfolgreichen Bäckereifachverkäuferin.

Der Beruf der Bäckereifachverkäuferin ist ein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf. Der Schwerpunkt der dreijährigen dualen Berufsausbildung liegt auf der betrieblichen Praxis, die durch den theoretischen Unterricht in der Berufsschule ergänzt wird. In der Berufsschule werden Kenntnisse der Warenkunde, technische Mathematik, Wirtschafts- und Sozialkunde vermittelt. In überbetrieblichen Praxisunterweisungen, die meist in größeren Blöcken stattfinden, werden Spezialkenntnisse und -fertigkeiten vermittelt. 



Rechtliche Grundlage für die Ausbildung ist die Verordnung über die Berufsausbildung zur Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk vom 31. März 2006, die zum Zeitpunkt der Drucklegung gültig ist. Danach sind u. a. folgende Themen Gegenstand der Berufsausbildung: Umweltschutz; Umsetzen von Hygienevorschriften; Anwenden von Informations und Kommunikationstechniken; Arbeiten im Team; Qualitätssicherung; Kundenberatung; Kundenkontakte herstellen; Verkaufspsychologie; Trends erfassen und innerbetrieblich weiterleiten; Reklamationsabwicklung; Wareneingangskontrolle; Verkaufsförderung und Werbung; Brot und Kleingebäck belegen und dekorieren; Herstellen von Gerichten; Brotbuffet gestalten; Herstellungsarten von Sauer- und Hefeteigen; Lebensmittelrecht, insb. Produktkennzeichnung; gesunde Ernährung.

Während der Ausbildung ermittelt die Zwischenprüfung den Ausbildungsstand. Am Ende der Ausbildungszeit findet eine 14-stündige Abschlussprüfung statt, die sich in einen praktischen, schriftlichen und mündlichen Teil gliedert. Mit Bestehen der Abschlussprüfung hat man den ersten Schritt in ein erfolgreiches Berufsleben im Bäckerhandwerk geschafft – Bäckereifachverkäufer/in.

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